Die 3 wichtigsten Trends in der Webentwicklung 2017

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By Siteimprove
Feb 28 2017 — Neuheiten

Dieses Mal schauen wir ein wenig auf die Entwicklung von Websites. Wo liegen Neuerungen vor und welche Trends hält das Jahr 2017 in Sachen Webentwicklung bereit?

Hier unsere Siteimprove-Top 3:

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1) User Experience und Mobile-First

Da die User Experience bei digitalen Produkten eine immer wichtigere Rolle spielt, wird das mühselige Scrollen durch unzusammenhängende Seiteninhalte mehr und mehr der Vergangenheit angehören.

Nach wie vor aber geht das Scrollen durch Seiteninhalte zulasten einer guten User Experience. Geübte Nutzer benutzen in der Regel das Mausrad oder bestimmte Tastenkürzel, um durch das Netz zu navigieren. Die meisten greifen aber immer noch auf die Menüleiste zurück. Um Inhalte auf diese Weise anzusteuern, muss der Content umständlich hin und her geschoben und auf eine zentimetergenaue Feinjustierung geachtet werden. Menüs mit vielen Unterpunkten sowie eine Vielzahl unterschiedlichster Interaktionsmöglichkeiten tragen ihr Übriges dazu bei. Mit der Einführung von Smartphones hat sich die Situation etwas entspannt. Das Scrollen per Hand- und Gestensteuerung ist deutlich intuitiver, als die Navigation per Mausrad. Da heutzutage eine geräteübergreifende Kompatibilität von Inhalten entscheidend für eine gute Konversionsrate ist, setzen viele Websites auf einen Mobile-First-Ansatz und Responsive-Design. Auf diese Weise hält die Bedienarchitektur mobiler Endgeräte mehr und mehr Einzug in die Webentwicklung von Desktop-Anwendungen.

2) Performance und Ladezeiten optimieren durch „aufgeräumtes“ Design

Nicht nur die Aufmerksamkeit der Nutzer ist gesunken, sondern auch ihre Geduld. Dauert das Laden einer Seite länger als zwei Sekunden, sind die meisten bereits auf der Suche nach einer schnelleren Alternative. Schuld daran ist unter anderem die demographische Entwicklung. Die Generation Y ist die erste Generation, deren Teenagerzeit mit der weltweiten Digitalisierung zusammenfällt. Sie sind den Umgang mit einem breiten Angebot von digitalen Medien von klein auf gewöhnt und setzen auf einen effizienten und vor allem schnellen Informationsfluss. Wenn etwas nicht so funktioniert wie es soll, wird nicht lange rumexperimentiert, sondern die betroffene Website verlassen und zur Konkurrenz gewechselt.

Eine gute Performance ist heutzutage entsprechend ein bedeutender Faktor für eine gute User Experience und wird in der Webentwicklung zu einer immer wichtigeren Größe. Um die Ladegeschwindigkeiten von Websites zu verbessern, wird deshalb mehr und mehr auf eine zusammenhängende Darstellung gesetzt. Dieses minimalistische „Grid Design“ wirkt übersichtlich und sorgt mithilfe des dezenten Einsatzes von Farben und Animationen dafür, dass die Bedienung intuitiv und von der Hand geht. Die Anordnung und Gliederung von Inhalten in stets gleichbleibenden Rastern erlaubt es, Angebote organisiert und übersichtlich bei minimalem Ressourceneinsatz darzustellen und Datenvolumen zu reduzieren.

Das führt nicht nur bei den Nutzern zu einem positiven ersten Eindruck, sondern bringt ebenso aus technischer Sicht enorme Vorteile. Verschiedene Vorlagefelder können ohne großen Aufwand automatisch an verschiedene Displayauflösungen angepasst werden und sind daher prädestiniert für responsive und adaptive Designs. Durch die gleichbleibende Gliederung des Contents kann zudem sichergestellt werden, dass immer nur das geladen wird, was gerade wirklich durch User angesteuert wird.

Webentwicklung und Website Design auf Tablet

Website Design: Responsive ist Pflicht. Mittlerweile gilt durch Googles neue Updates sogar: Mobile-First. Intuitive Bedienung ist dann die Kür

3) Optische Header

In Zeiten von Breitbandverbindungen wandelt sich das Web mehr und mehr zum optischen Medium. Diese Entwicklung kommt insbesondere der gesunkenen Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer sowie ihrer mangelnden Geduld zugute. Im Gegensatz zu textbasierten Websites können sich die User nicht nur besser an visuelle Informationen erinnern, sondern sie auch bis 60.000 Mal schneller verarbeiten. Seitdem das Rendern von Texten und die Verfügbarkeit von Fonts kaum noch ein Problem im Netz darstellen, spielen simple Schriftarten in Kombination mit hochauflösenden Bildern eine immer wichtigere Rolle in der Webentwicklung. Viele Webseiten setzen verstärkt auf flächendeckende optisch hervorgehobene, grafische Header, um den Nutzern die wichtigsten Informationen gleich zu Beginn und ohne langes Suchen präsentieren zu können.

Da diese, sogenannten Hero Header, die Aussage einer Marke unterstreichen sollen, sind sie nicht nur für Portfolios und Landing Pages interessant. Um das Interesse der User zu wecken und sie zu Interaktionen zu bewegen, müssen die eingesetzten Fotos die Unternehmensziele angemessen reflektieren und gut mit den anderen Elementen auf der Webseite harmonieren. Zudem sollten sich die verwendeten Bilder nahtlos in das restliche Design einfügen und gekoppelt werden mit passenden Textbausteinen und Call-to-Action-Buttons

Fazit:

Es sind vor allem Nuancen, wie neue Umsetzungsweg oder aber die weitere Optimierung von bestehenden Möglichkeiten, die das Jahr 2017 im Bereich Webentwicklung prägen werden. Schon in diesem frühen Stadium der Websiteplanung ist es aber in jedem Fall sinnvoll fertiggestellte Seiten mit einer SaaS-Lösung, wie der von Siteimprove, qualitativ auf Herz und Nieren zu prüfen. Das spart nicht nur enorm viel Zeit, da weniger Ausbesserungen erforderlich sind, sondern entsprechend auch eine Menge Geld.

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