Im Mai wird die Nutzerfreundlichkeit von Seiten bei Google als offizieller Ranking-Faktor eingeführt (Google Page Experience Update). Warum ist das wichtig? Eigentlich recht simpel: Je besser Ihre Metrics für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass Google Ihre Website in die oberen Plätze seiner Suchergebnisse aufnimmt.

Es ist zwar unmöglich vorherzusagen, was genau am Tag des Page Experience Updates passieren wird – also nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Website rechtzeitig so nutzerfreundlich zu gestalten, dass sie den neuen Anforderungen von Google gerecht wird.

Was sind die Google Core Web Vitals?

Im Zentrum des Algorithmus-Updates für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten steht der Einführung der sogenannten Core Web Vitals. Die Core Web Vitals sind drei nutzerzentrierte Metrics, die Google verwendet, um die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten für Ihre Besucher zu bestimmen – und auf Basis der Ergebnisse Ihre Such-Rankings festzulegen. Die Metrics heißen:

  • Largest Contentful Paint (LCP) – misst die Lade-Performance
  • Cumulative Layout Shift (CLS) – misst die visuelle Stabilität
  • First Input Delay (FID) – misst die Interaktivität

Wie wichtig ist es also, Optimierungen für diese Metrics vorzunehmen? Studien von Google haben ergeben, dass Abwanderungen von Besuchern einer Website um fast ein Viertel (24 %) zurückgehen, wenn eine Website den empfohlenen Standards in diesen Bereichen entspricht. Diese Art von Zugewinn in Sachen Nutzerinteraktion ist etwas, das Sie auf keinen Fall ignorieren sollten.

Aber das ist noch nicht alles. Beim Google Page Experience Update werden auch andere, bereits vorhandene nutzerfreundliche Suchsignale eine Rolle spielen – die Sie hoffentlich bereits bei Ihrer Optimierungsarbeit berücksichtigen. Diese sind:

  • Unterstützung für Mobilgeräte
  • Nutzung des sicheren HTTPS-Protokolls
  • Vermeidung der Nutzung von störenden Zwischeninhalten wie Popups
  • Bereitstellung einer sicheren Browsing-Umgebung

Screenshot of the Google Core Web vitals. There are 3 boxes, one with each of the core web villas. Below that are 4 boxes that include: Mobile Friendly, Safe Browsing, HTTPS, and No Intrusive Interstitials. All boxes have arrows point to a box that says “search signals for page experience.” The graphic indicates that the core web vitals are just 3 out of the 7 components Google uses for measuring page experience.

So wichtig es ist, Optimierungen für diese Metrics zur Nutzerfreundlichkeit von Seiten vorzunehmen, sind sie doch nur einige von vielen Ranking-Faktoren bei Google. Google selbst erklärt: „Eine hohe Nutzerfreundlichkeit von Seiten ist kein Ersatz für erstklassige, relevante Inhalte.“ Das bedeutet, dass Sie eine kombinierte Methode für die Optimierung Ihrer Seiten einsetzen und sowohl hochwertige Inhalte als auch ein nutzerfreundliches Seitenerlebnis bieten müssen.

Um Ihnen dabei zu helfen, 2021 erstklassige Such-Rankings zu erzielen, haben wir diesen Leitfaden zusammengestellt. Er erklärt Ihnen, wie Sie mit den Siteimprove Tools Ihrer Wahl die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten optimieren und Ihre Inhaltsqualität steigern können.

So nutzen Sie Siteimprove, um die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten zu prüfen und zu optimieren

Es gibt mehrere Schritte, die Sie ausführen sollten, um bereits vor dem Algorithmus-Update optimierbare Bereiche zu ermitteln. Viele dieser Aufgaben können Sie praktischerweise mithilfe der Siteimprove Plattform erledigen.

Ebenso wie Google verfolgt auch Siteimprove einen ganzheitlichen Ansatz für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten und hilft Ihnen dabei, die Geschwindigkeit, die Sicherheit und den Inhalt von Seiten zu optimieren, um eine hochwertige, nutzerzentrierte Erfahrung zu ermöglichen – und all das mithilfe einer einzigen Plattform.

Für diese Prüfung benötigen Sie zwei Dinge:

  1. Die Domain der Website, die Sie prüfen und optimieren möchten
  2. Ihre Siteimprove Plattform

Sechs Schritte zur Optimierung der Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten

Jetzt ist es an der Zeit, die folgenden sechs Schritte auszuführen, um die Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten für Besucher Ihrer Website zu steigern:

  1. Prüfung und Optimierung Ihrer Seitenladezeiten mit Siteimprove Performance
  2. Prüfung Ihrer Website auf Sicherheitsprobleme mit Siteimprove Web Security
  3. Prüfung der Verbindungssicherheit Ihrer Website
  4. Prüfung der Mobilfreundlichkeit Ihrer Website
  5. Prüfung auf Einschränkungen der Barrierefreiheit Ihrer Inhalte durch Popups
  6. Prüfung der Inhalte Ihrer Webseiten auf Qualität und Fehlerfreiheit mit Siteimprove Quality Assurance


1. Verbesserung der Seitenladezeit mit Siteimprove Performance

Je schneller Ihre Webseiten laden, desto besser ist die Nutzererfahrung für Ihre Besucher. Daher ist es wenig überraschend, dass das Google-Update für die Core Web Vitals diejenigen Websites belohnt, die gute Ergebnisse bei den folgenden Performance-basierten Metrics erzielen.

Largest Contentful Paint (LCP): Diese Metric misst, wie schnell die Besucher Ihrer Website Inhalte zu sehen bekommen – also Ihre Lade-Performance. Für eine gute Nutzererfahrung sollte der LCP innerhalb von 2,5 Sekunden nach anfänglichem Laden der Seite erfolgen.

Die häufigsten Ursachen schwacher LCP-Performance sind:

  • Langsame Serverantworten
  • Render-Schwierigkeiten durch JavaScript und CSS
  • Langsame Ladezeiten für Ressourcen
  • Client-seitiges Rendern anhand von großen JavaScript-Bundles

First Input Delay (FID): Diese Metric misst, wie schnell Ihre Website auf Nutzeraktionen reagiert, zum Beispiel wenn ein Besucher Daten in ein Formular eingibt oder auf eine Schaltfläche klickt. Um eine gute Nutzererfahrung zu erzielen, sollten Seiten einen FID von unter 100 Millisekunden haben.

Schwache FID-Werte sind häufig die Folge von übermäßiger JavaScript-Nutzung. Verbessern Sie sie durch:

  • Reduzierung der JavaScript-Ausführungszeit
  • Unterteilung langer Aufgaben
  • Optimierung Ihrer Seite für Interaktionsbereitschaft

Cumulative Layout Shift (CLS): Diese Metric misst die visuelle Stabilität. Sie erfasst, wie häufig sich Elemente auf Ihren Webseiten bewegen, während ihre Besucher sie lesen oder mit ihnen interagieren. Seiten sollten einen CLS von unter 0,1 aufweisen, um eine gute Nutzererfahrung zu bieten.

Häufige Ursachen für schlechte CLS-Werte sind:

  • Bilder ohne feste Abmessungen
  • Anzeigen, Embeds und Inlineframes ohne feste Abmessungen
  • Inhalte mit dynamischen Injections
  • Laden von Webfonts

Denken Sie daran, dass Sie in der Lage sein müssen, diese drei Metrics zu messen, zu verfolgen und zu verbessern, um die Nutzererfahrung Ihrer Website zu verbessern. Der Einsatz kostenloser Tools kann für den Anfang sinnvoll erscheinen – solche Tools wurden jedoch nicht dafür entwickelt, Ihnen beim aktiven Erfassen der Nutzerfreundlichkeit Ihrer Seiten zu helfen und ihre kontinuierliche Verbesserung zu fördern. Siteimprove Performance wurde jedoch eigens dafür konzipiert, diese speziellen Metrics auf Ihrer Website zu messen, Performance-Hindernisse aufzuzeigen und ausführliche Tipps zu deren Lösung zu geben.

Maßnahmen für die Seiten-Performance, die Sie vor Mai 2021 ergreifen sollten

Schritt 1: Prüfung Ihrer Website-Geschwindigkeit. Bereits eine Verzögerung von zwei Sekunden reicht aus, um die Zufriedenheit von Benutzern zu mindern und ihre Rückkehr auf Ihre Website weniger wahrscheinlich zu machen. Übermäßige Ladezeiten sind zudem ein Risiko für die digitale Barrierefreiheit: Selbst Websites, die für die Nutzung mit assistiven Technologien konzipiert sind, geben Benutzern erst nach vollständigem Laden der Seite Interaktionsmöglichkeiten. Daher könnte ein schwaches LCP-Ergebnis mit dem Risiko verbunden sein, Besucher mit Behinderungen zu verwirren.

Um schnelle Ladezeiten und damit eine hohe Nutzerfreundlichkeit für alle Benutzer Ihrer Seiten sicherzustellen, müssen Sie zuerst den aktuellen Performance-Status Ihrer Website in Erfahrung bringen und diese Geschwindigkeit mit Branchen-Durchschnittswerten vergleichen. So erkennen Sie, welche Seiten eine schwache Performance zeigen und optimiert werden sollten. Siteimprove nutzt Performance-Scores aus Google Lighthouse, um die Geschwindigkeit Ihrer Website zu beurteilen und sicherzustellen, dass Ihre Seiten den Geschwindigkeitsstandards von Suchmaschinen entsprechen.

Auf Basis von über 20 verschiedenen Performance-Aspekten, die von Bildgröße bis hin zu Textkomprimierung reichen, wird Ihre Geschwindigkeit in Form eines einfachen Ergebnisses von 1 bis 100 angezeigt. Mithilfe dieses Werts können Sie bestimmten, wie viel Arbeit nötig sein wird, um Ihre Seiten entsprechend den Anforderungen im Rahmen von Googles Core Web Vitals zu gestalten.

Sie sollten auf ein Ergebnis über 90 abzielen, um gemäß den Berechnungen von Google unter die obersten 5 % der Websites zu gelangen. Indem Sie ein solches Ergebnis erzielen, können Sie Ihre Nutzererfahrung, SEO und Benutzerinteraktion fördern. Im Siteimprove Help Center erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Performance berechnet wird.

 

Tipp: Nutzen Sie die Fortschrittsgrafik in Siteimprove Performance, um Verbesserungen der Performance Ihrer Seiten im Lauf der Zeit zu verfolgen. Vergleichen Sie sie mit Ihrem ursprünglichen Ergebnis, um zu erkennen, wie weit Sie bei der Behebung Ihrer Probleme gekommen sind, und bleibende Performance-Lücken ausfindig zu machen.

Schritt 2: Nutzung von Besucherprofilen, um zu testen, wie Besucher Ihre Seiten und Ladezeiten wahrnehmen. Wie Ihre Besucher Ihre Seiten wahrnehmen, hängt von zahlreichen Faktoren ab – es ist unwahrscheinlich, dass Ihre Seiten-Performance bei unterschiedlichen Geräten, Netzwerken und Standorten immer einheitlich ist. Sie sollten jedoch für all diese Szenarios auf Ladezeiten von unter drei Sekunden abzielen, um immer eine uneingeschränkt gute Nutzererfahrung zu bieten – unabhängig davon, wo, wann und wie Ihre Besucher auf Ihre Inhalte zugreifen.

Schritt 3: Nähere Betrachtung von nutzerzentrierten Performance-Metrics. Siteimprove Performance misst LCP, FDI und CLS. Erhalten Sie praktisch umsetzbare Informationen darüber, wie Ihre Besucher Ihre Seiten wahrnehmen – darunter detaillierte Aufschlüsselungen und Zeitangaben für jede Metric, die nach Gerät, Region und Verbindung kategorisiert sind.
Klicken Sie zuerst auf „Loading Experience“ (Lade-Erfahrung), um eine Zeitleiste für diese Metrics aufzurufen. Nutzen Sie sie, um die Ladeerfahrung für jede Seite einzeln anzuzeigen und anhand einer Schritt-für-Schritt-Simulation zu erfahren, was Besucher beim Laden der Seite sehen.

Daraufhin können Sie einfach ermitteln, welche Performance-Maßnahmen die größte Wirkung auf die Ladezeiten und die Nutzererfahrung haben werden.

Schritt 4: Umsetzung der vorgeschlagenen Verbesserungen. Wenn Sie wissen, wie gut – oder schlecht – die Performance Ihrer Seiten ist, können Sie sich voll und ganz darauf konzentrieren, die erkannten Probleme zu beheben.

Verbesserungen („Improvements“) sind Bereiche oder bestimmte Elemente, deren Optimierung unmittelbare positive Auswirkungen auf Ihre Seitenladezeiten und Performance hat.

Wenn Sie auf die einzelnen vorgeschlagenen Verbesserungen klicken, erhalten Sie technische Anleitungen dazu, wie die Probleme behoben werden sollten, wer sie beheben sollte und wie viele Sekunden Sie dadurch gewinnen können.

Nutzen Sie umsetzbare und teilbare Empfehlungen, die nach zuständigen Personen geordnet sind – zum Beispiel Entwickler oder Content-Editor –, sodass Performance-Aufgaben einfach und effektiv innerhalb Ihres Teams zugewiesen oder an Ihre Webagenturen delegiert werden können.

Angesichts des bevorstehenden Updates für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten müssen Sie entscheiden, welche Performance-Aufgaben Sie priorisieren sollten, um rechtzeitig vorbereitet zu sein. Unter „Estimated Savings“ (Geschätzte Einsparungen) sehen Sie, wie viele Sekunden Sie durch die jeweilige Maßnahme bei einer bestimmten Metric einsparen können, um der von Google vorgeschlagenen Geschwindigkeit näherzukommen.

Schritt 5: Implementierung anderer Best Practices für die Performance. Nachdem Sie Ihre wirkungsvollsten, wichtigsten Performance-Aufgaben erledigt haben, sollten Sie Ihre Seiten weiter optimieren, indem Sie weniger dringende Schritte unternehmen, die zu einer besseren – und schnelleren – Nutzererfahrung auf Ihrer ganzen Website führen.

Best Practices sind Aufgaben, die Sie ausführen sollten, um eine noch größere Nutzerfreundlichkeit von Seiten zu erzielen. Im Gegensatz zu Verbesserungen kann man sie nicht immer mit einem exakten Zeitgewinn in Verbindung bringen. Es empfiehlt sich jedoch, so viele Best Practices wie möglich auf Ihren Webseiten umzusetzen, um die bestmögliche Nutzererfahrung herbeizuführen.

Unter „About this issue“ (Über dieses Problem) und „How to fix“ (Möglichkeiten zur Behebung) finden Sie in Siteimprove Performance Tipps für jeden vorgeschlagenen Eintrag in der Liste „Best Practices“.

Sie haben die Grundlagen und Best Practices abgedeckt? Dann lesen Sie den Blogpost von Viktor Petersson, Performance-Experte bei Siteimprove, um noch mehr Möglichkeiten zur Verbesserung Ihrer Seitengeschwindigkeit kennenzulernen.

Bonus-Schritt: Es ist sinnvoll, Ihre Arbeit in Siteimprove Performance durch Siteimprove Analytics zu ergänzen. Auf diese Weise können Sie Ihre Optimierungen durch reale Daten ergänzen und so einen besseren Eindruck des Zusammenhangs zwischen Ihrer Arbeit und den tatsächlichen Auswirkungen auf die Nutzererfahrung erhalten.

In den folgenden Wochen werden wir verschiedene neue Funktionen in Siteimprove Performance einführen, die eigens dafür konzipiert wurden, Ihnen bei der Optimierung Ihrer Core Web Vitals zu helfen. Wenden Sie sich an Ihren Customer Success Manager bei Siteimprove, um mehr darüber zu erfahren, wie diese Funktionen Sie beim Verbessern Ihrer SEO und beim Erzielen einer besseren Nutzererfahrung unterstützen.

2. Prüfung Ihrer Website auf Sicherheitsprobleme mit Siteimprove Web Security

Google legt einen starken Schwerpunkt auf eine sichere Browsing-Erfahrung für Benutzer. Das bedeutet, dass Ihre Website keine Sicherheitsschwachstellen wie Malware, irreführende Seiten, schädliche Downloads oder ungewöhnliche Downloads aufweisen sollte.

Denken Sie daran, dass Webseiten mit Sicherheitsproblemen in den Suchergebnissen von Google mit einem Warnhinweis angezeigt werden können. Auch die Anzeige von Warnhinweisen aufgrund von Zwischeninhalten (Interstitials) im Browser ist möglich, wenn Benutzer versuchen, auf die jeweiligen Seiten zuzugreifen. Solche Probleme sollten Sie auf jeden Fall vermeiden.

To-Do: Mit Siteimprove Web Security können Sie prüfen, wie sicher Ihre Website für Besucher ist – und ein angemessenes Sicherheitsniveau aufrechterhalten.

Schritt 1: Scannen Ihrer Website auf Sicherheitsschwächen. Siteimprove Web Security hilft Ihnen durch automatisierte Prüfungen Ihrer Webseiten dabei, Ihre Websicherheit zu verstehen und zu verwalten. Scannen Sie Ihre Website, um Ihren Web Security Score zu erfahren – auf einer Skala von 0 bis 100.

Schritt 2: Beheben von Sicherheitsschwächen nach Schwere. Nutzen Sie Siteimprove's klare, praktische Empfehlungen, welche Sicherheitsprobleme als Erstes behoben werden sollten. Sie sind nach Schwere und potenziellen Auswirkungen auf Ihre Besucher geordnet.

Schritt 3: Nutzung der Funktion für Website-Zertifikate, um eine vollständige Übersicht über abgelaufene und bald ablaufende Website-Sicherheitszertifikate zu erhalten. Aktuelle Website-Zertifikate sorgen für die nötige Sicherheit und Integrität Ihrer Website und der persönlichen Daten Ihrer Benutzer. Sie erhalten eine vollständige Übersicht über abgelaufene und bald ablaufende Website-Sicherheitszertifikate, damit Sie jederzeit wissen, wann und wo Ihre Zertifikate erneuert werden sollten. So stellen Sie sicher, dass Sie niemals potenzielle Besucher verlieren, weil diese nicht auf Ihre Website zugreifen können oder Bedenken haben, unsichere Websites zu laden.

 

3. Prüfung der sicheren HTTPS-Verbindung Ihrer Website

Das Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS) ist sicherer als das HTTP-Protokoll und zeigt für jeden sichtbar an, dass die Kommunikation auf einer Website verschlüsselt ist. Sicherheit ist für Google eine oberste Priorität. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass es sichere HTTPS-Verschlüsselung als Ranking-Faktor einsetzt.

Website-Besucher erwarten eine sichere, vertrauensvolle Website-Erfahrung. Daher ist die Implementierung von sicheren Protokollen auf Ihrer Website so wichtig. Wenn Sie Ihre Besucher nach persönlichen oder sensiblen Informationen wie Sozialversicherungs- oder Kreditkartennummern fragen, ist sie sogar unverzichtbar.

Indem Sie HTTPS zu Ihrer Website hinzufügen, vermeiden Sie, dass der gefürchtete „Nicht sicher“-Hinweis – der das Vertrauen von Verbrauchern in Ihre Website und Marke schwer erschüttern kann – in Browsern wie Google Chrome neben Ihrer Website angezeigt wird.

To-Do: Dies ist ein relativ leicht erzielter Erfolg bei der Verbesserung Ihrer Nutzererfahrung, der die Vertrauenswürdigkeit Ihrer Marke festigt und Ihre Suchmaschinen-Rankings fördert. Als Erstes sollten Sie Siteimprove Web Security verwenden, um zu prüfen, ob Ihre Webseiten durch HTTPS geschützt sind. Nachdem Sie Ihr HTTPS-Zertifikat implementiert und aktiviert haben, können Sie mithilfe der Funktion Websites Certificates dafür sorgen, dass es aktuell bleibt.

4. Sicherung der Unterstützung für Mobilgeräte auf Ihrer Website

Die Mobile First-Indexierung ist ein wichtiger Ranking-Faktor bei Google. Unabhängig davon, ob die Besucher Ihrer Website einen Desktop-Computer oder ein Mobilgerät nutzen, sollten sie relevante, hochwertige Webseiten zu Gesicht bekommen, die für das Gerät ihrer Wahl optimiert wurden.

To-Do: Wenn Sie einige Seiten testen möchten, können Sie den Test auf Optimierung für Mobilgeräte von Google nutzen. Es ist jedoch besser, ein spezialisiertes Tool wie Siteimprove Performance zu verwenden, das Seitenelemente kennzeichnet, die sich nicht für Mobilgeräte eignen, und verbesserungswürdige Bereiche herausstellt.

5. Vermeidung störender Zwischeninhalte

Laut Google führen störende Zwischeninhalte – wie Popups, die einen großen Teil einer Seite verdecken – zu einer schlechteren Nutzererfahrung im Vergleich zu Seiten, deren Inhalte unmittelbar zugänglich sind. Daher stuft es Websites mit solchen Zwischeninhalten herab.

To-Do: Folgen Sie auf jeden Fall den Google-Richtlinien, indem Sie nur Zwischeninhalte einsetzen, die eine positive Nutzererfahrung herbeiführen. Gestalten Sie gute Werbematerialien, indem Sie folgende Fehler vermeiden:

  • Anzeige eines Popups, das den Hauptinhalt verdeckt, entweder direkt nachdem Nutzer von den Suchergebnissen auf eine Seite gelangt sind oder während sie sich auf der Seite umsehen.
  • Anzeige eines einzelnen Zwischeninhalts, den Benutzer wegklicken müssen, bevor sie auf den Hauptinhalt zugreifen können.
  • Verwendung eines Layouts, in dem der unmittelbar sichtbare Bereich der Seite ähnlich aussieht wie ein einzelner Zwischeninhalt, der Originalinhalt aber als Inline-Element unterhalb des sichtbaren Bereichs verborgen ist.

6. Erstellung hochwertiger Inhalte mit Siteimprove Quality Assurance

Relevante, qualitativ hochwertige Inhalte, die Antworten auf Suchanfragen liefern, sind nach wie vor der Schlüssel zu einer optimalen Nutzererfahrung. Google hat erklärt, dass zwar alle Komponenten der Nutzerfreundlichkeit von Seiten wichtig sind, aber die Erfüllung der Absicht hinter einer Suchanfrage nach wie vor ein sehr starkes Signal ist: Daher kann eine Seite mit schwacher Nutzerfreundlichkeit dennoch ein hohes Ranking erzielen, solange sie hochwertige, relevante Inhalte hat. Das bedeutet, dass die Erstellung von hochwertigen, einzigartigen Inhalten ein zentraler Bestandteil Ihrer Strategie für organische Such-Rankings bleibt.

To-Do: Nutzen Sie Siteimprove Quality Assurance (QA), um Ihre Inhalte zu prüfen und für eine einwandfreie inhaltsbezogene Nutzererfahrung auf all Ihren Webseiten zu sorgen. Dazu können Sie auf die folgenden Funktionen zugreifen. Achten Sie besonders auf den „User Experience“-Aspekt Ihres QA Scores; mit ihm wird gemessen, wie hilfreich Ihre Inhalte für die nahtlose Navigation auf Ihrer Website sind.

Schritt 1: Bestimmung des Arbeitsumfangs mit der Content-Bibliothek. Es ist unmöglich, Ihre Inhalte zu verbessern, wenn Sie nicht wissen, worum es sich bei ihnen handelt und wo sie sich befinden. Nutzen Sie die Content-Bibliothek, um eine zentrale Übersicht über jede Seite, jeden Link und jede Multimedia-Datei auf Ihrer Website zu erhalten. Danach können Sie damit beginnen, auf Basis der Beliebtheit von Seiten eine Reihenfolge für die Behebung von Fehlern festzulegen.

Schritt 2: Verbesserung der Lesbarkeit Ihrer Seiten. Erstellen Sie mit der Lesbarkeit-Funktion überzeugende, einfach lesbare und für Ihre Zielgruppe geeignete Inhalte. Finden Sie zuerst heraus, an welchen Stellen die Seiteninhalte zu dicht oder zu schwer verständlich sind, und passen Sie Ihre Texte an, um sie verständlicher und ansprechender zu gestalten und so Ihre Absprungraten zu mindern. 

Schritt 3: Durchführung einer Link- und Rechtschreibprüfung. Nutzen Sie die Link- und Rechtschreibprüfung in QA, um Rechtschreibfehler und defekte Links auf Ihren Webseiten schnell zu finden und zu beheben und so für ein einwandfreies Nutzererlebnis zu sorgen


Weitere Informationen zur Nutzung von Siteimprove QA für eine erstklassige Nutzererfahrung finden Sie in diesem Blog-Artikel.

Sind Sie auf das Google Page Experience Update vorbereitet?

Indem Sie vor Einführung des Google-Updates für die Nutzerfreundlichkeit von Seiten im Mai die oben beschriebenen Änderungen an Ihrer Website vornehmen, sichern Sie sich eine vorteilhafte Position: Sie bieten den Besuchern Ihrer Website eine Google-konforme Nutzererfahrung und gewinnen gegenüber den Websites von Mitbewerbern, die keine rechtzeitigen Vorbereitungen getroffen haben, einen klaren Wettbewerbsvorsprung. Jede Verzögerung könnte Sie Such-Traffic kosten und sogar zu einer Herabstufung Ihrer Website in den Suchmaschinen-Rankings führen.

Und das ist noch nicht alles. Google hat eindeutig erklärt, dass dies nur der Anfang seiner Bemühungen ist, eine bessere Nutzererfahrung für alle Benutzer sicherzustellen. Tatsächlich sollen in den kommenden Jahren weitere Core Web Vitals-Metrics und Ranking-Faktoren im Zusammenhang mit der Nutzerfreundlichkeit von Seiten eingeführt werden.

Wenn Sie weitere Hilfe bei der Nutzung der Siteimprove Plattform für die Vorbereitung auf die Core Web Vitals und die Steigerung der Sichtbarkeit Ihrer Website benötigen, wenden Sie sich an unser Team.

Wenn Sie Siteimprove noch nicht verwenden, können Sie einen Termin für eine Demo vereinbaren, um zu erfahren, wie unsere Plattform Ihnen dabei helfen kann, Ihre Website auf das Page Experience Update vorzubereiten.