Siteimprove:

Unser CMS-Plugin arbeitet nahtlos mit WordPress zusammen, sodass Fehler schneller behoben und Webseiten noch systematischer bearbeitet werden können. Dieses nützliche Tool basiert auf Erfahrungen und Feedback der Anwender und kann – bei Bedarf – auch von Anwendern selbst weiterentwickelt werden. Das Team von Wolfgang Wiese (AOR), Leiter Ausbildung & Information vom Rechenzentrum der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, hat verschiedene Änderungen am CMS-Plugin für WordPress vorgenommen, die den Einsatz für Sie noch effizienter machen.

Hier ein Überblick über die Änderungen der Universität Erlangen-Nürnberg, für die wir uns herzlich bedanken.

Vertrautes Arbeiten sicherstellen

HR-Abteilungen auf der ganzen Welt priorisieren interne Richtlinien und Prozesse, um die Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung zu erfüllen. Allerdings werden öffentlich zugängliche Bereiche wie die Unternehmenswebsite häufig vernachlässigt. Alle Anstrengungen, die Sie unternehmen, um Ihre Systeme in Bezug auf den Schutz von Mitarbeiterdaten zu verbessern, könnten davon überschattet werden, dass die Website Ihres Unternehmens personenbezogene Daten Ihrer Mitarbeiter aufweist – und Sie sich dessen nicht bewusst sind.

Erweiterung des Rollenkonzepts

Im Backend wird der Link zu Siteimprove abhängig von der Administrator-Rolle von WordPress erstellt und ist damit nicht per Default für alle User mit Account in WordPress sichtbar. Dies ist insbesondere für große Installationen mit vielen Autoren & Redakteuren von Vorteil, die mit einem entsprechenden Rollenkonzept arbeiten. Es kann somit sichergestellt werden, dass nicht allen Rollen das Plugin und somit der Zugang zu Siteimprove ermöglicht wird. Die Rolle, ab der das Plugin-Badge sichtbar ist, kann nun unter Optionen eingestellt werden.

Analytics automatisch aktivieren

Das Plugin fügt den für die Analyse in Analytics notwendigen Siteimprove JavaScript-Tracking-Code selbstständig im Footer ein, sofern man ein Häkchen setzt. Man braucht diesen also nicht mehr manuell einzufügen.

Shortcodes statt Sourcecode

Da Autoren oft nicht berechtigt sind, HTML oder JavaScript einzufügen, lässt sich ein Shortcode [siteimprove_analytics_privacy_policy] für die Datenschutzerklärung generieren, der in der eigenen Datenschutzerklärung an beliebiger Stelle eingefügt werden kann. Dann wird dort der notwendige Text der Erklärung plus dem Opt-out-Code ergänzt.

Nutzung von Siteimprove auch in nicht indizierbaren Seiten

Will man Siteimprove in Webseiten nutzen, die nicht von Suchmaschinen indiziert werden sollen, sorgt das Plugin jetzt dafür, dass dies problemlos möglich ist. In der robots.txt-Direktive, die die Indizierung verhindert, wird Siteimprove als Ausnahme ergänzt.

Wir freuen uns über weiteres Feedback, wie sich unser Plugin noch weiter verbessern lässt. Eine kurze E-Mail genügt. Das Plugin steht mit den implementierten Erweiterungen selbstverständlich auch anderen Anwendern von Siteimprove zur Verfügung. Damit wird auch Ihre Umgebung noch effizienter als bisher – eben Gutes noch besser gemacht!

 

 

Mehr zu unserem Gastautor Wolfgang Wiese (Dipl.-Inf.):

Wolfgang Wiese (Dipl.-Inf.) ist akademischer Oberrat und Abteilungsleiter im Regionalen Rechenzentrum Erlangen, dem IT-Dienstleister der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Dort ist er zuständig für die Betreuung, Entwicklung und Beratung von mehreren Hundert Webangeboten der Universität und anderer Hochschulen der Region. Im Rahmen seiner Tätigkeit berät er auch Einrichtungen des Öffentlichen Dienstes mit dem Schwerpunkten der Digitalen Barrierefreiheit und dem nachhaltigen Betrieb von Webauftritten.

Unter dem Pseudonym xwolf ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten im Internet unterwegs.
Dabei war und ist er aktives Mitglied vieler Netzinitiativen; So unter anderem für den ehemaligen Verein FreedomForLinks.

Seit 2006 organisiert Wolfgang Wiese den Webkongress Erlangen, eine Fachkonferenz für Webentwickler und -Entscheider aus dem deutschsprachigen Raum.